Steuern sparen bei ausländischen Einkünften

Besitzen Sie ausländische Einkünfte und haben Sie das Problem, dass diese Einkünfte doppelt besteuert werden? Die Beantwortung der Frage, ob und welcher Staat Ihre erzielten Einkünfte besteuern darf, hängt von mehreren Faktoren ab.

In welchem Staat wurden die Einkünfte erzielt?
Besteht mit diesem Staat ein Abkommen?
Welche Beziehungen haben Sie zu diesem Staat?
Welche Einkünfte haben Sie erzielt?
Wurden bereits Steuern erhoben oder gezahlt?
In welchem Staat sind Sie ansässig?
etc.

Es besteht die Möglichkeit seitens der Finanzverwaltung, die von Ihnen bereits gezahlten Steuern anzurechnen oder gar die erzielten Einkünfte freizustellen. Auch der ausländische Staat kann dazu verpflichtet sein. Dies bedarf jedoch einer Prüfung im Einzelfall. Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen Gerne zur Verfügung.

Schon gewusst? Schätzung oder Verwerfen der Buchführung!

Neben der Beachtung der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff muss ab dem 01.01.2015 auch eine sogenannte Verfahrensdokumentation vorliegen. Diese Regelung betrifft alle Unternehmen, die ihre Buchführung elektronisch führen. Die Verfahrensdokumentation soll dabei nach-weisen, ob die Anforderungen des Handelsgesetzbuches und der Abgabenordnung für die Erfassung, Verbuchung, Verarbeitung, Aufbewahrung und Entsorgung dieser elektronischen Daten und Belege erfüllt sind. Bei Verstoß gegen diese bestehende Regelung, kann das Finanzamt die Buchführung schätzen oder gar vollständig verwerfen.

Informieren Sie sich frühzeitig bei uns, um solche eine Situation zu vermeiden. Gerne beraten wir Sie und bestreiten gemeinsam mit Ihnen die Erstellung der Verfahrensdokumentation.

Verbindliche Auskunft

Häufig stellt sich die Frage, welche steuerlichen Auswirkungen ein Vorhaben, wie etwa die Umstrukturierung eines Unternehmens, haben wird. Auch als Privatperson oder Investor kann es für die Umsetzung eines Sachverhalts sinnvoll sein, zunächst eine verbindliche Auskunft bei der zuständigen Behörde zu stellen. Insbesondere durch immer neue Gerichtsentscheidungen und Gesetzesänderungen kann es schwierig werden, genau abzusehen, welche Auswirkungen zu erwarten sind. Abhilfe kann ein Antrag auf verbindliche Auskunft beim zuständigen Finanzamt schaffen. Im Zuge dieses Verfahrens wird dem Finanzamt eine genaue Beschreibung des geplanten Vorhabens vorgelegt, woraufhin dieses die verbindliche Auskunft erteilt und Rechtssicherheit für Sie besteht. Was bei Ihrem Vorhaben allgemein zu beachten ist, welche weiteren Voraussetzungen der Antrag erfüllen muss und welche Gebühren hierbei anfallen, erfahren Sie bei uns in der Kanzlei. Gerne begleiten wir Sie von der Idee bis zum fertigen Antrag.

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